Das Projekt
1919 rief Walter Gropius die Entstehung des Bauhaus in Weimar aus. 2019 jährt sich der Geburtstag dieser revolutionären Bewegung zum 100. Mal. Ein zehntägiges Eröffnungsfestival Berlin diente als Startschuss für zahlreiche Projekte und Veranstaltungen in ganz Deutschland, die sich der Frage widmeten, wie die Ideen des Bauhaus bis heute nachwirken. anschlaege.de wurde damit beauftragt, ein eigenes Erscheinungsbild für eine crossmediale Kampagne zu entwickeln, welche die 25 Produktionen, 10 Uraufführungen und zwei deutschen Erstaufführungen mit über 100 internationalen Künstler:innen zum Bauhaus-Jubiläum bewerben sollte.

Hintergrund
2019 beging Deutschland gemeinsam mit Partnern in aller Welt den 100. Jahrestag der Gründung des Bauhauses. 1919 in Weimar gegründet, 1925 nach Dessau umgezogen und 1933 in Berlin geschlossen, bestand die Hochschule mit den revolutionären Ideen nur 14 Jahre lang. Dennoch wirkt die Bauhausbewegung bis in die Gegenwart fort. Unter der künstlerischen Leitung von Bettina Wagner-Bergelt verwandelte sich die Akademie der Künste für das Eröffnungsfestival in einen flirrenden Ort der Gegenwart und Zukunft, in dem die große Gestaltungslehre des Bauhauses leidenschaftlich entstaubt wurde.
Umfeld
Internationale Künstler:innen und Companies setzten sich kritisch und kreativ mit den performativen Konzepten und Fragestellungen des Bauhaus zu Tanz, Theater, Musik und technischer Innovation auseinander – immer auf der Suche nach deren Relevanz für die gegenwärtige und zukünftige künstlerische Praxis.
Die Kunst im Vordergrund hat eine starke Bühne erhalten.
Bettina Wagner-Bergelt, Künstlerische Leitung
100 jahre bauhaus. Das Eröffnungsfestival
Idee
Das kuratorische Konzept von Bettina Wagner-Bergelt wollte das Bauhaus mit einer extravaganten Verschmelzung von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft entstauben – dieses Ziel verfolgten wir auch mit unserer Kampagne für das Festival. Wir bedienten uns der Grundformen der Corporate Identity des Jubiläumsfestes, zerlegten sie in ihre Fragmente und setzten sie als extremere Versionen ihrer selbst neu zusammen, um die Veranstaltung crossmedial zu bewerben.

Design
In diesem Prozess veränderten wir auch die Euroskala-Farbpalette und ersetzten Gelb und Magenta durch fluoreszierende Sonderfarben. So erreichten wir in den Druckmedien eine maximale Strahlkraft. Die technische Herausforderung, in den Fotografien brillante, aber gleichzeitig nicht unnatürlich wirkende Farben zu erzielen, verlangte von den am Projekt beteiligten Designer:innen und Druckereien außergewöhnliches Können und handwerkliches Geschick – eine revolutionäre Idee also, die exzellent umgesetzt wurde. Das Jubiläumsprogramm wurde dafür mit der Berliner Type ausgezeichnet.
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