Zusammengerolltes Magazin mit Veredelung auf dem Cover. Bildmotiv Notenblatt mit Papierschäden. Durch die Veredelung scheint hellgrüner Schmutztitel.

Kulturgut erhalten

Leistungen:

  • Editorial Design
  • Beratung

Kunde:

Koordinierungsstelle für die Erhaltung des schriftlichen Kulturguts

Jahr:

2020-heute

Was soll bleiben von der Kultur?

Die KEK fördert, koordiniert und optimiert die ­Erhaltung schriftlichen Kulturguts. Vom Zerfall bedrohte Schriften werden dadurch analysiert, restauriert und digitalisiert. Der Erhalt der ­historischen Dokumente bildet die Grundlage für internationale Forschung.

Die Jahresberichte geben Einblick in die Förder­tätigkeit, den Wissensschatz und konkrete Projekte der Institution. Das großzügige Layout lässt Raum zum Flanieren oder Fokussieren.

Umfeld

Papier ist zwar geduldig, aber nicht gegen alle Schäden gewappnet. Die KEK kümmert sich um das schriftliche Kulturerbe in Archiven und Bibliotheken. Sie fördert den Erhalt gefährdeter Originale, bündelt Wissen und bringt die richtigen Stellen zusammen.

Die KEK sitzt an der Staatsbibliothek zu Berlin und ist bei der Stiftung Preußischer Kulturbesitz angesiedelt. 2011 von Bund und Ländern ins Leben gerufen, arbeitet sie an einer gemeinsamen Strategie für den Originalerhalt in Deutschland.

Herausforderung

Wer sich täglich mit dem Erhalt von Büchern und Dokumenten beschäftigt, hat einen besonderen Blick auf das gedruckte Wort. Entsprechend hoch liegt die Latte für Typografie, Bild, Papier und Produktion. 2020 gaben wir dem Jahresbericht erstmals ein neu entwickeltes Gerüst. Seitentypen und Formate benötigten genug Spielraum für Reportagen, Statistiken, Projektverzeichnisse, neue Rubriken oder Jubiläumsinhalte.

Infografik mit Fördersummen je Bundesländer als verschiedenfarbige Balken auf einer Deutschlandkarte. Im Ausschnitt zu sehen. Nahaufnahme.
Aufgeschlagene Doppelseite eines Hefts. Größere und kleinere Aufnahme zweier Ausschnitte der Muskulatur eines Pferdemodells.
Infografik zur Jubiläumsausgabe 2021 mit Statistikangaben zu bisher erreichten Förder-Erfolgen.

Umsetzung

Die Seitenplanung entstand in enger Abstimmung mit der KEK: kurze und lange Erzählstrecken, ausgewogene Rubriken und Inhalte, die auch im eigenen Online-Magazin der KEK nachgenutzt werden.

Gestalterisch bleibt der Jahresbericht bewusst auf Abstand zum Stabi Journal, das ebenfalls von anschlaege entwickelt wurde. Ein klarer Redaktionsschluss und feste Termine für die Statistikdaten garantierten eine ineinandergreifenden Workflow.

Für Format und Verarbeitung wurden individuelle Abstimmungsrunden angesetzt – bei einer Institution für Dokumentenerhalt spielt Archivierbarkeit eine besondere Rolle. Eine ruhige Typografie, dezente Farben und wechselnde Seitentypen geben der Reportagefotografie gebührenden Raum.

Magazin-Doppelseite mit großem Schwarzweiß-Portrait und Überschrift: Fünf Wörter für die Gleichberechtigung
Detailaufnahme einer goldenen Heißfolienprägung am Bund eines Magazins.
Doppelseitige Ansicht eines Zeitstrahls. Überschrift: 10 Jahre KEK. Verteile Bilder und Texte entlang eines Zeitstrahls auf gelbem Hintergrund.
Person hält ein Tablet mit Inhalt des digitalen Jahresberichts der KEK. Perspektive aus Sicht der betrachtenden Person.

Periodika wie Magazinreihen oder Jahresberichte müssen einzeln und als Ganzes funktionieren. Wir haben einen stabilen Rahmen für ausreichend Spiel geschaffen.

Rik Watkinson

Geschäftsführender Partner, anschlaege
Eine Person steht vor einer Wand in einem Büro und hält ein schwarzes Poster fest